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Mehr Ballaststoffe in der modernen täglichen Ernährung – warum es gut ist und wie es geht.

RÜCKBLICK
'JRS FACHSYMPOSIUM für gesunde Lebensmittel'

10.+11. Oktober 2018, Fulda

 
 

Am 10. & 11. Oktober veranstaltete der Geschäftsbereich Nahrungsmittel/ BU Food, der J. Rettenmaier & Söhne GmbH & Co.KG (JRS) in Fulda ein Fachsymposium für gesunde Lebensmittel. 

Als weltweit führender Hersteller für Nahrungsfasern und Ballaststoffkonzentraten war es der JRS eine besondere Ehre, als Gastgeber diese Veranstaltung zu organisieren und zu begleiten. Als Pionier und Innovationstreiber in Sachen erfolgreiche Ballaststoffanreicherung gelingt es JRS seit über 30 Jahren, Ballaststoffkonzentrate für gesunde, leckere Lebensmittel (ohne Geschmacks- und Sensorikeinbußen) herzustellen - und dabei noch weitere Trends wie Low Fat -, glutenfreie, proteinreiche oder vegane Lebensmittel zu bedienen.

2 Tage geballtes Fachwissen rund um’s Thema Ballaststoffe in modernen Nahrungsmitteln

Das zweitägige Symposium richtete sich an interessierte Fachleute aus der Lebensmittelproduktion in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Im Fokus standen die Fachvorträge hochrangigen externer Sprecher aus der Ernährungswissenschaft, der Anwendungsforschung, der Bioökonomie, des Lebensmittelrechts und der Marktforschung. Mit Beiträgen aus der Praxisarbeit gab das JRS Ballaststoff-Team einen tieferen Einblick in die Welt der modernen Ballaststoff-Nahrungsfasern.


Großer Handlungsbedarf in Sachen ausreichender Ballaststoffversorgung

Anhand vieler interessanter Präsentationen und Diskussionsrunden wurde deutlich herausgearbeitet, dass die heutige Ernährung in Deutschland, wie auch in den meisten anderen Ländern, viel zu energie- und kalorienreich ist - und dabei leider - gleichzeitig viel zu wenig Ballaststoffe enthält. 

Die Ursachen liegen u.a. im kulturellen und gesellschaftlichen Wandel der modernen Welt: neben Bewegungsmangel führen veränderte Ernährungsgewohnheiten mit überhöhter Energieaufnahme und fehlendem Ballaststoffanteil zu den gravierenden gesundheitlichen Problemen. 

Dies obwohl sich nationale und internationale Gesundheitsorganisationen, Politik, Medizin und Wissenschaft seit über 40 Jahren aktiv in besserer Aufklärung und Überzeugungsarbeit engagieren. Die Experten sind sich einig – ausreichend Ballaststoffe sind für eine gesunde Ernährung unverzichtbar. Beim Verbraucher jedoch finden ballaststoffhaltige Lebensmittel (z.B. aus Vollkornprodukten) in der täglichen Ernährung bisher nur bedingt Akzeptanz - meist aufgrund des oftmals negativ wahrgenommenen Geschmackserlebnisses. In der Lebensmittelindustrie scheint das Marketing-relevante Potential zum Thema gesündere Ernährung mit Ballaststoffen bislang nur bedingt verstanden worden zu sein. 

Ballaststoff Fachsymposium

Ballaststoff-Defizit macht offensichtlich krank

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt die Aufnahme von mindestens 30gr Ballaststoffen am Tag. Diabetiker-Fachverbände raten sogar zu täglich 40gr. Die Realität z.B. in Deutschland sieht aber ganz anders aus: auf lediglich 19gr pro Tag kommt  der durchschnittsdeutsche Mann in der normalen, täglichen Ernährung, Frauen auch nur auf 18gr. Vor 100 Jahren waren es laut Ernährungsfachmann Prof. Hauner von der Uni München noch fast 100gr/ Tag. Kein Wunder, dass sich Diabetes Typ 2 und andere Wohlstandkrankheitsformen epedimieähnlich ausweiten. 

Die Konsequenz dieser kalorienreichen, energiereichen und zugleich ballaststoffarmen Kost ist ein wissenschaftlich nachgewiesener signifikanter Anstieg der sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes Typ 2, Übergewicht, Verstopfung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Dickdarmkrebs und viele mehr. Diese Zivilisationskrankheiten belasten das Gesundheitssystem in Deutschland mit einem Betrag von fast 100 Milliarden EURO pro Jahr. Dabei ist wissenschaftlich mehrfach nachgewiesen, dass eine erhöhte Ballaststoffaufnahme das Risiko für diese Zivilisationskrankheiten signifikant reduziert. Die Wissenschaft dokumentiert ebenfalls seit Jahren, dass bis zu 80% der Gesundheitsausgaben für diese ernährungsbedingten Krankheiten vermeidbar wären, wenn mehr gesunde Lebensmittel konsumiert würden, verbunden mit einem aktiveren Lebensstil. 


Hemmfaktor Verbraucherwissen und Ernährungsgewohnheiten

Allerdings ist es über die tägliche Ernährung nicht ganz so einfach, den empfohlenen täglichen Ballaststoffbedarf zu decken. Insbesondere die beliebten weißen Weizenmehle, aus denen eine Vielzahl heutiger Fertigprodukte hergestellt werden, zahlen wenig auf das tägliche Ballaststoffkonto ein. Klassische ballaststoffhaltige Lebensmittel wie Vollkornprodukte finden bei den Verbrauchern aus geschmacklichen oder sensorischen Gründen – wie Studien belegen - immer weniger Akzeptanz. Der moderne Konsument wünscht sich lecker schmeckende Lebensmittel – Zusätze einfacher ballaststoffhaltiger Getreidenebenprodukte wie z.B. Kleie können diesen Verbraucheranspruch offensichtlich nicht befriedigen. 

Fachsymposium Lebensmittelzoom

Ballaststoffkonzentrate der neuesten Generation schaffen Konsumenten-Akzeptanz

Im Rahmen dieses Fachsymposiums für gesunde Lebensmittel wurden vielversprechende Ansätze diskutiert und anhand vieler Beispiele aus allen Bereichen der Lebensmittelindustrie veranschaulicht. 

Moderne Ballaststoffkonzentrate der neuesten Generation helfen diese Ballaststofflücke in nahezu allen modernen Lebensmitteln des täglichen Bedarfs zu schließen. JRS als weltweit größter Hersteller pflanzlicher Ballaststoffkonzentrate steht für einen innovativen, gesundheitsorientierten Ansatz, diesen Problemen nachhaltig begegnen zu können: das umfangreiche Produktprogramm der JRS- Obst-, Gemüse- und Getreidefasern lässt sich mit ihren jeweiligen spezifischen Eigenschaften perfekt in moderne, wohlschmeckend-leckere  Lebensmittelrezepturen zur Ballaststoffanreicherung integrieren, z.B. in Backwaren, Nudeln, Cerealien, Fleischprodukten, Milchprodukten, Getränken …   Und das bei höchster Qualität und bester Sensorik, wie durch viele Goldmedaillen der DLG Prüfer eindeutig belegt wird. 


Neue Marketing-Chancen für moderne, ballaststoffhaltige Produkte

Mit Beispielen aus Europa, Amerika, Asien - belegt durch Referenzen aus der internationalen Mintel-Marktforschung - wurde aufgezeigt, dass sich der modernen Lebensmittelindustrie über entsprechende Ballaststoff-Rezepturen weitreichende Vermarktungschancen bieten, die hierzulande bislang nur bedingt ausgereizt werden. Dabei kann man von den internationalen Märkten viel lernen - Amerika, und Asien haben bei dieser Thematik eindeutig die Nase vorn. Bestimmte Trends beginnen sich bereits auch auf Europa zu übertragen - also viel zu tun für kreative Marketing- und Produktentwicklungsexperten! 

Zwei Fachvorträge informierten auch zu rechtlichen Hintergründen und Deklarationsempfehlungen, um so den Produktentwicklern und Marketingexperten weitreichende Informationen mit an die Hand zu geben. 


Gesundheitspolitik und Nahrungsmittelindustrie sind gemeinsam gefordert

Wichtiges Ergebnis des Fachsymposiums: Es bedarf der gemeinsamen Anstrengung aller Beteiligten und Akteure in Bildung, Gesundheitswesen, Politik, Industrie und Medien, um das Gesundheitsthema Ballaststoff-Versorgung in notwendiger Weise voran zu bringen. 

Je besser der moderne Konsument über Ballaststoffe, deren Funktion und Nutzen informiert und aktiv in das Verständnis eines Präventionsmodells eingebunden ist, desto schneller können die Kräfte des freien Marktes über Marketing und Produktinnovationen mit entsprechenden Ernährungsangeboten reagieren. Mit nachhaltig positiven Effekten für die individuelle menschliche Gesundheit - und Kostenreduktionen für das Gesundheitswesen. 


Weitere Fachinformationen,
Beratung,
Unterlagen?


Gerne informieren wir Sie im Detail zu allen Fachthemen des Symposiums und freuen uns auf weitere Fragen und Anregungen!  

Andreas Bohner, Leiter Geschäftsbereich Nahrungsmittel,
J. Rettenmaier & Söhne GmbH Co.KG,   food@jrs.de

 


Übersicht der Fachvorträge:  

Anne Fischer, Ernährungswissenschaftlerin BU Food, J. Rettenmaier&Söhne: „Ernährungsphysiologische Studien mit Getreidefasern“  

Univ. Lektor Dipl.-Ing. Alfred Mar, Institut für Lebensmitteltechnologie, ICC-Austria Präsident (Int. Gesellschaft für Getreidewissenschaften und -technologie Austria): „Ballaststoffe in Backwaren“  

Prof. Dr. Hans Hauner, Direktor des Else Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin mit den Stand­orten am TUM-Klinikum rechts der Isar und am Wissenschaftszentrum Weihenstephan: „Ballaststoffe und Ernährung“  

Prof. Dr. Ralf Kindervater, Geschäftsführer der landeseigenen Innovationsagentur BIOPRO Baden-Württemberg GmbH: „Nachhaltigkeit heute“  

Hans-Jürgen Seitz, Lebensmitteltechnologe BU Food, J. Rettenmaier&Söhne: „Gesunde Backwaren – hoher Ballaststoffgehalt“  

Jürgen Sieg, Biologe, Regulatory Affairs Manager BU Food, J. Rettenmaier&Söhne „Integrierte Nachhaltigkeit bei der JRS“  

Prof. Dr. Moritz Hagenmeyer, Rechtsanwalt, Barrister, Lehrbeauftragter für Lebensmittelrecht, Mitglied im BLL-Rechtsausschuss sowie Germany Correspondent der EFFL (European Food and Feed Law Review) und seit 1998 für KROHN Rechtsanwälte tätig: „Rechtliche Einstufung von Ballaststoffen“  

Stefan Schmitt-Rechlin, Lebensmitteltechnologe, BU Food, J. Rettenmaier&Söhne: „Fettreduzierte Brühwurst mit DLG-Prämierung“  

Prof. Dr. Jochen Weiss, Vice President of Research, Universität Hohenheim, Fg. Lebensmittelphysik und Fleischwissenschaft, Lehrstuhlinhaber Professur für Lebensmittelphysik und Fleischwissenschaft: „Fettreduktion in Fleischwaren“  

Agnieszka Grygier / Valentin Thies, Business Analyst, Mintel – führende Agentur für Marktforschung, Marktanalyse, Wettbewerbsbeobachtung, Global New Products Database: „Markttrends gesunde Lebensmittel“  

Andreas Bohner Head of BU Food, J. Rettenmaier&Söhne: „Gesunde Trends: glutenfrei/ proteinreich/ vegan”

 
 
 
 
 
 

Consumption of Extrinsic Wheat Fiber Enhances Fecal Bulk and Stool Frequency;

 
 

A randomized controlled trial


Dietary fiber is a nutrient that has been associated with various health effects. As described by important organizations from food and health it is linked to the prevention of non-communicable diseases like diabetes mellitus type 2, cardiovascular diseases and positive impact on gastrointestinal health.

Read the full article:

Wheat Fiber
 
 
 

NEWS 2018: FDA Dietary Fiber Approval

 
 

On June 14th the FDA issued guidancei and a supporting science review identifying eight additional non-digestible carbohydrates (NDCs) that will be added to the definition of "dietary fiber" that was established in the Nutrition Facts label final rule. 

The eight new fibers are: mixed plant cell wall fibers; arabinoxylan; alginate; inulin and inulin-type fructans; high amylose starch (resistant starch 2); galactooligosaccharide; polydextrose; and resistant maltodextrin/dextrin. 


A new category of non-digestible carbohydrates was identified as Mixed Plant Cell Wall Fibers (MPCWF). MPCW fiber ingredients contain two or more plant cell wall fibers such as cellulose, arabinoxylan, pectin, beta glucan and lignin in varying proportions.

FDA Dietary Fiber Approval Update:

FDA Dietary Fibers

The Declaration as Dietary Fiber on Nutrition
and Supplement Facts Labels
:

Declaration
 
 
 
 
 
 
 

JRS Life Science – gesunde Ernährung / Lebensmittel für die Zukunft

 
 

Besuch Delegation um Minister Peter Hauk, Landrat Pavel, Ostalbkreis und Bundestagsabgeordnetem Kiesewetter bei JRS

 
 

Rosenberg, im August 2017


Landrat Klaus Pavel hat den Minister für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Peter Hauk, MdL für den 01. August 2017 zur Kreisbereisung in den Ostalbkreis eingeladen. 

Eine Station ist dabei die JRS, J. Rettenmaier & Söhne in Rosenberg-Holzmühle. Mit dem Schwerpunktthema ‚Life Science – gesunde Ernährung/ Lebensmittel für die Zukunft‘ geht es im Dialog mit der Politik um aktuelle Themen und Perspektiven rund um eine gesündere Ernährung – nicht nur in den modernen Industriegesellschaften.  

Adipositas, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Darmkrebs werden immer stärker zur Bedrohung einer ständig wachsenden Weltbevölkerung, die dazu auch noch immer älter wird. Auf mehr als 93 Mrd. Euro im Jahr schätzt das statistische Bundesamt die daraus resultierende Kostenbelastung alleine für die Gesundheitssysteme in Deutschland! 
Die Ursachen liegen u.a. im kulturellen und gesellschaftlichen Wandel der modernen Welt: neben Bewegungsmangel führen veränderte Ernährungsgewohnheiten mit überhöhter Energieaufnahme und fehlendem Ballaststoffanteil zu den gravierenden gesundheitlichen Problemen.   

Mit dem Geschäftsbereich ‚Nahrungsmittel‘ steht JRS als weltweit größter Hersteller pflanzlicher Ballaststoffkonzentrate für einen innovativen, gesundheitsorientierten Ansatz, diesen Problemen nachhaltig begegnen zu können: das umfangreiche Produktprogramm der JRS- Obst-, Gemüse- und Getreidefasern lässt sich mit ihren jeweiligen spezifischen Eigenschaften perfekt in moderne, wohlschmeckende  Lebensmittelrezepturen zur Ballaststoffanreicherung integrieren, z.B. in Backwaren, Nudeln, Cerealien, Fleischprodukten, Milchprodukten, Getränken …   

Ballaststoffe nehmen in der menschlichen Ernährung eine äußerst wichtige Rolle ein, die im letzten Jahrhundert erst allmählich in seiner ganzen Tragweite verstanden wurde.  Heute befassen sich Forschung und Lehre rund um den Globus mit der komplexen Rolle, die Ballaststoffe für den menschlichen Stoffwechsel oder das Sättigungsgefühl spielen.  Prof. Dr. Andreas Pfeiffer beispielsweise von der Charité in Potsdam, forscht mit seinem Team seit Jahren über die Einflüsse von Ballaststoffmangel auf die Entwicklung von Diabetes Typ 2. Er folgert aus seinen Erkenntnissen, dass die Anreicherung moderner, verarbeiteter Lebensmittel mit unlöslichen Ballaststoffen zu einem 15 bis 20% reduzierten Diabetesrisiko führen könnte. 

Ballaststoffe können aber noch mehr: ihre quellende, sättigende Wirkung hilft dabei aktiv, die überhöhte Energiezufuhr vieler Fertigprodukte zu reduzieren. Generell sorgen Ballaststoffe zudem für eine bessere, geregelte Verdauung. 
Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt deshalb die Aufnahme von mindestens 30gr Ballaststoffen am Tag. Diabetiker-Fachverbände raten sogar zu täglich 40gr. Die Realität in Deutschland sieht aber ganz anders aus: auf lediglich 18gr pro Tag kommt  der durchschnittsdeutsche Mann in der normalen, täglichen Ernährung, Frauen auch nur auf 19gr. Vor 100 Jahren waren es laut Ernährungsfachmann Prof. Hauner von der Uni München noch fast 100gr/ Tag. Kein Wunder, dass sich Diabetes Typ 2 und andere Wohlstandkrankheitsformen epedimieähnlich ausweiten. 

Allerdings ist es über die tägliche Ernährung nicht ganz so einfach, wie es sich vielleicht anhört, den empfohlenen täglichen Ballaststoffbedarf zu decken. Insbesondere die beliebten weißen Weizenmehle, aus denen eine Vielzahl heutiger Fertigprodukte hergestellt werden, zahlen wenig auf das tägliche Ballaststoffkonto ein. Verbraucher fordern zudem wohlschmeckende Nahrungsmittel. Mit den VITACEL® Nahrungsfaser-Ballaststoffkonzentraten bietet die JRS die passgenaue Lösung für ballaststoffangereicherte Lebensmittel.   

Mit eigenen Anwendungs-Technikumsanlagen, z.B. einer hauseigenen Versuchs-Bäckerei, Wurstküche, einem Milch- und Getränkelabor, verschiedenen Analyselaboren unterstützt das JRS-Applikations-Team Kunden aus der Lebensmittelindustrie praxisnah bei Rezepturerstellung und Produktoptimierung.  

10 auf Nahrungsfaser-Ballaststoffe ausgerichtete Produktionsstätten in Europa und Amerika  versorgen die unterschiedlichen Märkte auf höchstem Qualitätsniveau. 

Das ‚ grüne Konzept‘ der JRS : Für die Inhaberfamilie beruft sich CEO Josef Otto Rettenmaier für dieses Geschäftsfeld auf über 140 Jahre Rettenmaier‘scher Mühlentradition, getragen vom Gedanken einer nachhaltigen Nutzung pflanzlicher Rohstoffe. Hervorgegangen aus einer konventionellen Öl- und Getreidemühle steht die JRS auch heute als innovatives Industrieunternehmen für einen konsequenten, abfallfreien Ressourcen-Einsatz der wertvollen, nachwachsenden Pflanzenausgangsstoffe.  

Hinter den JRS Produkten und Anwendungen stehen viele kluge Köpfe und fleißige Hände –rund um den Globus: Die JRS-Gruppe ist eine weltweit aktive, inhabergeführte Familienunternehmens-Gruppe mit ca. 3000 Mitarbeitern an über 50 Produktions- und Vertriebsstandorten in Europa, Amerika, Asien. Die Firmenzentrale in Rosenberg ist gleichzeitig größter Produktionsstandort für technische Anwendungen.  

Mit hochspezialisierten Produktionsstandorten, z.B. für die hohen Anforderungen an Food, Pharma-, Kosmetikprodukte, sucht die JRS rund um den Globus die Nähe zu allen wichtigen Industriezentren, bzw. folgt den dazu nötigen pflanzlichen Rohstoffquellen. 
Als inhabergeführte, unabhängige Familienunternehmens-Gruppe kann die JRS einer langfristig angelegten, nachhaltigen, auf Eigenständigkeit und unabhängiger Strategieentwicklung basierenden Unternehmensphilosophie folgen.  

Die JRS ist mit ihrer Unternehmenszentrale fest in der Region verwurzelt. Das Unternehmenskonzept ist konsequent global ausgerichtet. 

 
 
Besuch in der Holzmühle: Gesunde Ernährung für die Zukunftzoom
 

Zur Veranstaltung in Rosenberg

Mit einer Unternehmensvorstellung durch Geschäftsführer Josef Otto Rettenmaier wurde die Veranstaltung im Hause JRS eingeleitet. Er zeigte die ganze Einsatzbandbreite der JRS Pflanzenfaser-Technologie in allen erdenklichen Industriebereichen von der Pharmazie, über Kunststoff-, Papierindustrie, Filtration, Bauchemie auf, bevor er auf die Besonderheiten der JRS Nahrungsfasern im JRS Geschäftsbereich Food einging.  

Das Fachteam des Geschäftsbereichs nahm den Ball auf und vertiefte die Informationen zu den vielen gesundheitlichen Perspektiven, die JRS der modernen Lebensmittelindustrie zu bieten hat. Um die heutigen Möglichkeiten von wohlschmeckenden Ballaststoffanreicherung in den unterschiedlichsten Lebensmittelprodukten zu veranschaulichen, wurde parallel zu den fachlichen Vorträgen ein kleines, schmackhaftes Mittags-Menü mit faserangereicherten Produkten gereicht: Gebackener Leberkäse und Bratwürste, Nudelsalat, Dinkelbrot, Kuchen, Ballaststoffdrink.  


Diskussionsrunde in Rosenbergzoom
Schmackhaftes Mittagsmenu mit faserangereichten Produktenzoom

In der anschließenden Diskussion mit Minister Peter Hauk, Landrat Klaus Pavel, Bundestagsabgeordnetem Roderich Kiesewetter und anderen Mitgliedern der Delegation ging es um Chancen und Möglichkeiten, die JRS Nahrungsfasern in noch stärkerer Weise als wirksame Waffe gegen ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten in Stellung zu bringen.   

Josef Otto Rettenmaier sprach dazu den Wunsch an die Politik aus, sich ebenfalls aktiv an einer weiter greifenden Informations- und Aufklärungsarbeit über Ballaststoffe und ihre gesundheitlichen Vorteile zu beteiligen. Gleichzeitig war ihm weitere Unterstützung im Umgang mit der EU-Bürokratie bei Deklarationen, Produktzulassungen wichtig. Hier sieht er für mittelständische Unternehmen, die mit innovativen Produkten neu an den Markt gehen, große Herausforderungen. Um das zu erleichtern, wünscht er sich ebenfalls eine bessere Unterstützung durch Politik und Verwaltung.  


Minister Hauk zeigte sich sichtlich angetan über die Arbeit der JRS und ganz speziell ihre Aktivitäten im Bereich der Nahrungsfasern. Er betonte die Wichtigkeit solcher modernen Konzepte, die für die Attraktivität des Standorts Baden-Württemberg eine wichtige Rolle als zukunftsträchtige Innovationsträger haben.  

Zusammen mit Landrat Pavel entstand der Gedanke, bezüglich der behördlichen und politischen Unterstützung alle notwendigen Gremien und Parteien an einen Tisch zu bringen, um auszuloten, wie man die Innovationsprojekte der JRS besser fördern kann. Minister Hauk sagte seinen persönlichen Einsatz dafür zu und ermunterte die JRS, ihrem innovativen Weg weiter zu folgen.

 
 
 
 
 

Zucker zügeln

Ballaststoffe gegen Diabetes

 
 

Ballaststoffe aus Getreideprodukten senken das Risiko an Diabetes zu erkranken

Getestet: Studien belegen, dass Getreideballaststoffe den Blutzuckerspiegel wirksam senken können und damit ein probates Mittel gegen Herz- und Gefäßerkrankungen und Diabetes-Typ-2 sind.

Die ProFi-Met-Studie (Protein, Fiber, and Metabolic Syndrome) von A.F.H. Pfeiffer und C. Honig, eine Langzeitstudie, 2011 im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht, hat dieses Ergebnis eindrucksvoll unterstrichen: Die Probanden, 111 Teilnehmer, Männer und Frauen im Alter von durchschnittlich 50 Jahren mit einem BMI von 30 wurden in vier Gruppen eingeteilt.
Die erste Gruppe ernährte sich, wie es die "Deutsche Gesellschaft für Ernährung" empfiehlt:
55 % Kohlenhydrate, 15 % Protein, 30 % Fett. Die zweite Gruppe ergänzte diese Ernährung zwei Mal täglich mit je 15 g Haferfaser. Die Nahrung der dritten Gruppe bestand zu 40-45 % aus Kohlenhydraten, zu 25-30 % aus Proteinen und zu 30 % aus Fett, die der vierten Gruppe enthielt einen erhöhten Protein- und Ballaststoffanteil.

Die Haferfasergruppe war eindeutig Spitzenreiter hinsichtlich der Insulinsensitivität

Auch die Kombination aus Haferfaser und Protein verbesserte entscheidend die Insulinsensitivität, da die Proteinaufnahme aus dem Darm blockiert und der Energiestoffwechsel aktiviert wird. 

Die bereits 1999 von L. Brown durchgeführte Metaanalyse mit 67 Studien beweist außerdem, dass lösliche Fasern auch die Cholesterin-Konzentration im Blut senken. Unlösliche Fasern wie Cellulose, Hemicellulosen, Lignin und resistente Stärke scheinen den Cholesterinspiegel zwar nicht unmittelbar zu beeinflussen, senken aber effektiv das Risiko für Herz- und Gefäßsystemerkrankungen.


Je mehr unlösliche Fasern zu sich genommen werden, desto geringer ist das Risiko, an Diabetes zu erkranken.

Die Getreideballaststoffe senken darüber hinaus auch das Risiko für das Fortschreiten des Prädiabetes. 

Dazu bedarf es nicht viel:
3–5%Ballaststoffe reichen dabei schon aus. 

Ein kleiner Zusatz mit großer Wirkung:
Man schmeckt ihn zwar nicht heraus, aber er leistet einen entscheidenden Beitrag zu unserer Gesundheit. Die Lebensmittelindustrie hat das erkannt und bietet bereits Lebensmittel an, die so mit Ballaststoffen angereichert sind, dass sie unser Körper auch sinnvoll nutzen kann.

 
 

Liebe VITACEL® Freunde,
zu einem gesunden Leben gehört eine ausgewogene Ernährung. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Ballaststoffe. Leider nimmt der Bundesbürger im Durchschnitt ungefähr 10 g zu wenig auf. Das entspricht 1/3 des Tagesbedarfs an Ballaststoffen. Im Hinblick auf die rasant steigenden Zahlen an Typ 2 Diabetes wäre es wünschenswert insbesondere mehr unlösliche Getreideballaststoffe zu verzehren. Wenn Sie mehr hierzu wissen wollen können Sie sich gerne an mich wenden. Auf Ihre Fragen zu Ballaststoffen und zur gesunden Ernährung freue ich mich!

Fr Fischer, VITACEL

Anne Fischer
Dipl. Oecotrophologin
Tel: +49 7967 152-539
anne.fischer@jrs.de

 
 

Je mehr unlösliche Fasern zu sich genommen werden, desto geringer ist das Risiko, an Diabetes zu erkranken.

Die Getreideballaststoffe senken darüber hinaus auch das Risiko für das Fortschreiten des Prädiabetes. 

Dazu bedarf es nicht viel:
3–5%Ballaststoffe reichen dabei schon aus. 

Ein kleiner Zusatz mit großer Wirkung:
Man schmeckt ihn zwar nicht heraus, aber er leistet einen entscheidenden Beitrag zu unserer Gesundheit. Die Lebensmittelindustrie hat das erkannt und bietet bereits Lebensmittel an, die so mit Ballaststoffen angereichert sind, dass sie unser Körper auch sinnvoll nutzen kann.

Liebe VITACEL® Freunde,
zu einem gesunden Leben gehört eine ausgewogene Ernährung. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Ballaststoffe. Leider nimmt der Bundesbürger im Durchschnitt ungefähr 10 g zu wenig auf. Das entspricht 1/3 des Tagesbedarfs an Ballaststoffen. Im Hinblick auf die rasant steigenden Zahlen an Typ 2 Diabetes wäre es wünschenswert insbesondere mehr unlösliche Getreideballaststoffe zu verzehren. Wenn Sie mehr hierzu wissen wollen können Sie sich gerne an mich wenden. Auf Ihre Fragen zu Ballaststoffen und zur gesunden Ernährung freue ich mich!

Fr Fischer, VITACEL

Anne Fischer
Dipl. Oecotrophologin
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