Bundesgartenschau 2019

BUGA 2019
 
 
BUGA 2019
 
 

BUNDESGARTENSCHAU-Sonderausstellung zu Gast im historischen JRS-Werk Heilbronn

JRS ist BUGA-Sponsor und Gastgeber der Sonderausstellung ‚Zeitreise Neckar‘ im historischen JRS Werk Heilbronn.

 
 
BUGA2019zoom
BUGA2019
Blick in das Ausstellungskonzept ‚Zeitreise Neckar‘zoom
Blick in das Ausstellungskonzept ‚Zeitreise Neckar‘
Das JRS Werk auf dem BUGA-Ausstellungsgeländezoom
Das JRS Werk auf dem BUGA-Ausstellungsgelände

Mit der offiziellen Eröffnung der Bundesgartenschau in Heilbronn kommt auch ein Stück Ostalb-Industriegeschichte auf das Ausstellungsgelände am Heilbronner Neckarufer. 

Das verbindende Element dazu ist die JRS-Familien-Unternehmensgruppe aus Rosenberg, insbesondere die Gründerfamilie Rettenmaier.    

Die JRS-Gruppe ist nicht nur offizieller Sponsor der Bundesgartenschau – die ‚BUGA‘ ist darüber hinaus mit einer Sonderausstellung, organisiert durch das Landesdenkmalamt, Thema ‚Zeitreise Neckar‘ zu Gast in der historischen JRS Faserfabrik Heilbronn der Unternehmensgruppe J. Rettenmaier&Söhne mit Sitz Rosenberg-Holzmühle. Das historische Industriegebäude in klassischer Backsteinarchitektur – es stammt aus dem Jahre 1902 – ist mittlerweile eines der wenigen erhaltenen Industriegebäude dieser Form an den Heilbronner Neckarufern.   

Für das Landesdenkmalamt präsentiert deren Kuratorin Beata Hertlein eine interessante multimediale Ausstellung und Retrospektive zu Zeit- und Industriegeschichte, die das Leben am Ufer des Neckars bestimmt hat. Ort der Ausstellung ist ein eigens dazu ausgebauter Gebäudeteil der historischen JRS Faserfabrik Heilbronn, das direkt am renaturierten Neckarufer in einem neu angelegten Uferabschnitt mit einladenden Fußgängerstegen, Uferpromenaden und dem dort ankernden Experimenta-Schiff liegt. Es grenzt an den kürzlich entstandenen ‚Wohlgelegen‘-Industrie- und Technologiepark - gleichzeitig einer der Zugangsbereiche zur Bundesgartenschau.  

Dass die Baugeschichte der Schleusen am Neckar auf die Bauhaus-Architektur zurückzuführen ist - die gerade überall ihr 100-jähriges Bestehen feiert - lernt der interessierte Besucher anhand aufwändiger Architekturmodelle, beeindruckender Mediaposter und Videozuspielungen im Erlebnismodus. Das Leben und Arbeiten am Fluss dokumentieren authentische Ausstellungsobjekte, wie Flussboote und andere Relikte aus vielen hundert Jahren Neckarzeitreise. In den Zugangsschleusen zur Ausstellung berichten Informationspanels über die wechselvolle Entstehungsgeschichte des ehemaligen Ölmühlen-Fabrikgebäudes, das nach den Kriegswirren 1949 von den Brüdern Josef und Otto Rettenmaier in das neu entstandene Familienunternehmen JRS aufgenommen, modernisiert und zur leistungsfähigen Faserstoff-Industrieanlage ausgebaut wurde. Wichtig war damals für JRS der direkte Zugang über den Wasserweg zu den Häfen im Norden, wie Rotterdam oder Hamburg, bzw. der ans Werksgelände angrenzende Güterbahnhof zum Transport der damals gerade neu entstandenen funktionalen Holzfaser-Spezialprodukte, die bis heute die Plattform für viele technologische Entwicklungen der modernen JRS-Welt prägen. Das Werk beliefert auch aktuell mit einem großen Sortiment moderner Holzfaserprodukte verschieden Bereiche der Kunststoffindustrie, Hersteller von Linoleumböden oder Rauhfasertapeten.  

Informationen über die heutige JRS Pflanzenfaser-Technologie und die dahinterstehende, inhabergeführte Familien-Unternehmensgruppe mit ihren vielen innovativen, zukunftsweisenden Anwendungsfeldern runden den Besuch im Info-Camp am Neckarufer ab. Die JRS Gruppe engagiert sich mittlerweile als Global Player mit mehr als 3500 Mitarbeitern an über 90 Produktions- und Vertriebsstandorten beispielsweise für Tablettierstoffe in der weltweiten Pharmazie, gesunde Ballaststoffe für eine bessere Ernährung, funktionale Pflanzenfasern für Filtration oder moderne Werkstoffe, Funktionsadditive für Bauchemie, Straßenbau, Papier, Kunststoff und vieles mehr.   

Im Namen der Gründer-Familien Rettenmaier verwies Otto Rettenmaier in seinem Grußwort zur Eröffnung der Ausstellung vor den anwesenden Vertretern aus Politik und Ausstellungsmanagement auf die historische Bedeutung der Anlage am Neckarufer für die Menschen aus der Region und den Aufbruch in eine neues, nachhaltigeres Technologiezeitalter, das sich die funktionalen Eigenschaften natürlicher, pflanzlicher Rohstoffe zu eigen macht.   Fotos: das JRS Werk auf dem BUGA-Ausstellungsgelände am Eröffnungstag, Blick in das Ausstellungskonzept ‚Zeitreise Neckar‘.


 

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