Die erste internationale Konferenz rund um das Thema Splittmastixasphalt (SMA)

Vom 5. bis 7. November 2018 in Atlanta, im US-Bundesstaat Georgia

Rosenberg, im Dezember 2018


Mit Unterstützung der Federal Highway Administration luden die National Asphalt Pavement Association (NAPA), das Asphalt Institut und das Transportation Research Board (TRB) der National Academies zur Konferenz nach Atlanta ein. 

Rund 250 Teilnehmer aus 20 Ländern und 32 US-Staaten kamen nach Atlanta, um Erfahrungen auszutauschen und mehr über die Vorteile der Bauweise hinsichtlich Leistung, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu erfahren. In den kommenden Monaten wird die NAPA eine Zusammenfassung der Veranstaltung erarbeiten, und es wird erwartet, dass das TRB ein elektronisches Rundschreiben mit Beiträgen und Präsentationen der Konferenz veröffentlicht; sobald diese verfügbar sind, sind sie natürlich auch auf der abrufbar. 

SMA wurde in den 1960er Jahren in Deutschland entwickelt, um für stark belastete Straßen einen dauerhaften Asphaltdeckschicht-Belag  zur Verfügung zu haben und sie widerstandsfähiger gegen die Beanspruchung durch Spikereifen und wirtschaftlicher zu machen. Durch die spezielle Gesteinszusammensetzung mit Ausfallkörnung wurde gleichzeitig eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Spurrinnen erreicht. Zudem konnte die Lebensdauer dieser neuen Beläge durch einen höheren Bindemittelgehalt – ermöglicht durch den Einsatz von Faserstoffen – wesentlich verlängert werden.  

SMA Konferenz
Horst Erdlen

Mittlerweile wird SMA seit über 50 Jahren erfolgreich eingesetzt – und das weltweit:  Egal ob auf Autobahnen, Bundesstraßen, Landstraßen, Stadtstraßen, Start- und Landebahnen auf Flughäfen und Containerterminals. Für Deckschichten, geräuschmindernde Schichten, Dünnschichtbeläge oder als Binderschicht – überall kommt SMA zum Einsatz! Die jüngste Entwicklung sieht sogar einen dreischichtigen Aufbau für Industriegebiete mit höchster Belastung vor.

Für J. RETTENMAIER & SÖHNE, die Unternehmensgruppe, die funktionale Faserprodukte unter anderem für den Einsatz in Asphaltmischungen aller Art herstellt, war es eine Ehre, dass Horst Erdlen, der Leiter des , eingeladen wurde, um über 50 Jahre SMA in Deutschland zu berichten und wie die SMA-Technologie Einzug auf allen Straßen der Welt gehalten hat. (Eine Kopie der Präsentation ist auf der NAPA-Website verfügbar).

SMA – in den Teilen der Welt, wo Spanisch gesprochen wird auch als Belag "Sin Mantenimiento Anticipado" bezeichnet, bietet viele Vorteile: 

SMA ist sicher, dauerhaft, vielseitig, zuverlässig, wirtschaftlich und im wahrsten Sinne nicht nur den Weg weisend, sondern auch die Zukunft weisend.  

Basierend auf dem SMA-Konzept entstanden weitere Asphaltmischungen wie AC Duopave, die „Zwei-in-Eins-Lösung“ für Landstraßen und der splittreiche AC (AC sp) für Industriegebiete und Kreisverkehre. JRS Faserstoffe werden als stabilisierende Zusätze eingesetzt und ermöglichen es,  eine höhere Bindemittelmenge im Mischgut unterzubringen – dickere Bindemittelfilme umhüllen also die unterschiedlichen Gesteinskörnungen – ein wesentlicher Faktor für die Dauerhaftigkeit. 

Punktgenauer als „stabilisierender Zusatz“ trifft also „Additiv für Dauerhaftigkeit“ den Vorteil von VIATOP. 

Egal wo auf der Welt – dauerhafte und nachhaltige Asphaltstraßen haben nur einen Namen: 

SMA – Splittmastixasphalt

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